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 Splitter

Hier steht selbst Erdachtes, Unbedachtes, Aufgegabeltes, Aufgeschnapptes.

Unzensiert und anspruchslos.

 Ein dann und wann Notizenheft der Gedankensplitter.

 

Das Gutmenschentum:
Ursprünglich eine schöne Idee: greif nicht jene an, die sich nicht wehren können.
Aber wie mit allen schönen Ideen....dann kommt die Zeit ,und alles vermodert.
Jetzt ist das Gutmenschentum verkommen zu einem spiessigen, dünnhäutigen, humor- und deshalb freiheitsfeindlichen
Codex, der mich an die  piefiege Stickluft der schlimmsten Diktaturen der Menschheitsgeschichte erinnert. 
 

 
Humor ist das, was Menschen von Tieren unterscheidet.

Da, wo der Humor verboten wird, gedeiht  das Bestialische. 

 

 


Jede Weltanschauung und Religion, die sich als die allein gültige gibt, führt gezwungenermassen

zu Unfreiheit, Terror, Qual und Vernichtung des Menschlichen.

 


Ich hab Dich so geliebt - so ganz und grenzenlos, in alle Ewigkeit hinein.

Dann kam die Zeit, die gottverfluchte, alte Hure,
Und zog die Strippen anders rum.

Verschollen bist Du irgendwo, und doch geblieben irgendwie.
Ich spür Dich manchmal so, im Innern meiner Narben.
Die brechen auf in meinen Träumen hie und da.
Und ich wach auf, und spür noch dieses blutig Süsse auf der Zunge.

Dann kommt die Zeit, die gottverfluchte, alte Hure,
Und zieht die Strippen anders rum.

 


Gestern ist das letzte Familenmitglied der Vorgänger Generation abgetreten.
Jetzt ist meine Generation am Zug.
Seltsam ist der Tod. 
Ich bestehe zu hundert Prozent aus lebloser Materie:
Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, ein bisschen Eisen, Spuren von Gold.
Und doch bin ich lebendig.
Und wenn ich tot bin, all die Atome, die mich ausmachen, sie bleiben bestehen,
so wie sie seit Milliarden Jahren bestehen, gegossen in irgendeiner fernen Supernova Explosion.
Ich bin ein Bauwerk aus Sonnenstaub.
Das Bauwerk wird verschwinden, der Sonnenstaub wird bleiben - und wird für neue Bauwerke benutzt werden.
Irgendwo bin ich vom Material her unsterblich. ...... Du auch .... und all die andern ebenfalls, die Guten wie die Bösen. 
Wir sind nur Formen der Materie.
Ungeformt waren wir schon immer da, und werden bleiben, zersplittert, als Teilchen der stetigen Erneuerung.
Eigentlich eine erfreuliche Erkenntnis, das halt ich aus.



 

 

Ich hab mein Leben lang nur Krieg geführt.

Kein Blut floss aus den Adern raus, aber Krieg war es dennoch:

Kampf um Liebe, Kampf dem Hass.

Kampf um Freunde, gegen Feinde,

Um Anerkennung, gegen Missgunst.

 

Kampf mit dem im Spiegel am allermeisten.

 

Und keine Rente.

Sieben-Tage-Woche. 

All die Jahre, ohne Urlaub.

 

Der Krieg dauert bis zum letzten Atemzug.

 

Der Krieg ist das Leben, der Friede ist der Tod.

 


 Ich schrieb mal diesen Song, vor 35 Jahren: “Wenn ich ein Neger wär”,
Neger, von “niger” lateinisch für schwarz. 
War eine Liebeserklärung, ein Komplimentsong an afrikanische Überlegenheit in Sachen Rhythmus, mit dem dazugehörenden Schuss Selbstironie. Und es war die Erinnerung, dass in meiner Pubertät alle meine Musik-Idole dunkle Haut hatten, ob sie Wilson Pickett, Ray Charles, Dionne Warwick, Mahalia Jackson, Al Green, Sam Cooke, Sammy Davis, The Platters, oder sonst wie hiessen.
Jetzt schreibt mir so’n guter Mensch, er habe dieses Lied von mir gehört, und, ob ich wisse, dass für mich als “Weisser” das Wort Neger verboten sei:
Ich als “Weisser” darf nicht mehr das lateinische Wort “Neger” benutzen - das entsprechende Gesetz hab ich nirgends gefunden - sondern ich muss das germanische Wort nehmen: “Schwarzer”, oder “Farbiger”.
Farbiger?? 
Hey, wart mal, ich hab gelblich, milchig-cremig, rötliche Haut. Ich lass mich doch von so ‘nem selbsternannten Gutmenschen, wie dir, nicht mit “weiss” beschimpfen, du Scheiss-Rassist.
Du, ich bin auch farbig. Ich bin viel farbiger als dein Farbiger. Er ist bloss dunkel, wie Nussbaumholz.
Ich hingegen hab rote Flecken, braune Flecken, und überhaupt Flecken auf meiner hellen, gelblich, milchig-crème-farbenen Kack-Haut. Und nach fünf Minuten Sonne wird sie rot, jawoll rot, wie bei ‘nem gekochten Hummer. Und dann krieg ich mit meiner milchig-crème-farbenen Haut so Melanome….ja von griechisch, melas = schwarz. Das soll mir der doch erst mal nachmachen, mit seiner langweiligen wunderschönen Ebenholz-Einheits-Farbe, Du Blödmann.
Abgesehen davon, lass ihn mal lang genug hier in unserm Drecksklima leben——so zehn, zwanzig Generationen —— wetten, der wird bleich sein wie’n Engerling.
Ich verbitte mir hiermit, als “Weisser” angesprochen zu werden.
Ich will ab sofort ebenfalls als farbig angesprochen werden………..ok, von mir aus: hellfarbig, oder milchig-alte-vergammelte-Sahne-farbig, jedenfalls “farbig”.
Und überhaupt, was hat Hautfarbe damit zu tun, ob einer ein Volldepp, oder ein Genie ist, ob unsympathische Klo-Schüssel, oder sympathischer Engel?
Du lieber Gott, hast Du mir nicht ‘nen andern Planeten? 
Wie, Du hast einen, aber dort gibt’s nur kleine, grüne Männchen?
Auch gut, schick mich dorthin. Bloss weg von hier, zuviele Weisse.


Es war einmal ein hochbegabter Gott. 

Der wandelte in einem leblosen Universum rum.

Irgendwann fand er das langweilig.

Da kam ihm eine Idee. 

Er suchte sich eine kleine Sonne aus, und liess einen kritzekleinen Planeten drum rum drehen.

Dann pustete er eine Lufthülle um den kleinen Ball, begoss ihn mit Wasser, und dann:

ja, dann holte er aus seinem ganz geheimen Versteck die Zaubermixtur.

Davon liess er ein paar Tropfen auf die Erde fallen: und los ging das Wunder des Lebens.

 

Der hochbegabte Gott sah sich das alles an, und war eigentlich zufrieden.

Aber ganz zufrieden war er eben doch nicht.

 

Der kleine Planet war wunderschön in der tristen Unendlichkeit des Universums. 

Er leuchtete blau, weiss und grün. Und das Leben flog und kroch und rannte rum. 

 

Aber niemand machte ihm ein Kompliment, niemand guckte zu ihm hinauf und sagte:  “Hey, lieber Gott, toll hast Du das gemacht!!”.

Das Leben lebte einfach egoistisch für sich drauf los.

 

Da kam ihm wieder eine Idee.

Er erschuf den Menschen.

Sollte nach seinem Ebenbild sein….

Und das ging irgenwie schief. 

 

Aber die Geschichte ist nicht zu Ende.

Er ist ein hochbegabter Gott , und (unter uns, sag’s niemandem weiter!!) 

er hat sich längst in eine andere Ecke des Universums verkrümelt.

Und dort bastelt er an einem neuen Wunder. 

Ob er wohl den gleichen Fehler wieder machen wird? 

 


 

Da draussen auf der Menschheitswiese, da blühen Neid, Wegnehm-Gier, Hass, Hackordnung, Obrigkeitsglaube, und wie die Unkräuter alle heissen mögen.

 

Daran, mein Lieb, wird sich in nächster Zukunft nichts, aber auch gar nichts ändern.

 

Deswegen umsomehr, Du und ich, lass uns ganz fest zusammenhalten.  


 Du siehst den Mond, die kleine Scheibe - und doch ist’s von einer Kante zur andern so weit, wie von Lissabon nach Moskau.

Du siehst die Sonne, das kleine, gleissende, runde Ding - und doch ist sie tausende und abertausende Male grösser als die gesamte Erde.

Du siehst deine Hand - frisch gewaschen und sauber - und doch ist sie von Millionen Bakterien besiedelt.

Du bist blind - und doch schreist Du rum, klopfst auf den Biertisch, weisst alles ganz genau.

Nichts weisst du, nichts siehst du.

Wach auf, mach die Augen auf. 
Nee, nicht die Kugeln im Gesicht, die andern Augen, die drinnen, die in deinem Kopf.


 ich kraxel aus‘m Bett, zieh die Storen hoch. Taps hinaus, blinzel in die Glühkugel am Himmel, fühl die Wärme auf den Armen, hör ne Amsel Mozart singen, schnupper an der Blüte und guck der Biene beim Malochen zu. Dann wandre ich in die Küche, und reg mich auf, weil die Kaffeemaschine nicht geht.

Sulke, you are such a jerk!!


 Wir zeichnen selbstgewiss unsere Wege und setzen unsere Ziele.

Aber das Schicksal schlägt mit dumpfen Hieben die Schneisen, die Brüche und die Endstationen in unser Sein.

 


 

Ich lasse mein Testosteron wie 'nen Champagner Korken knallen

Und Du mein Schatz, Du lässt dein Oestrogen in weichen Wellen wallen

Wir bleiben Männlein ich, und Weiblein Du, und soll’n sie doch rumöden

Die ganzen Gender-Gleichheits-Psychopathen, diese traurig blöden.



Meine Generation…..die 68er .....In den U.S.A. fing’s an - wie so vieles - damals, mit “Anti-Vietnam”.

Dann ging’s nach Paris mit “Anti-Alles”.

Und sie riefen: “Freiheit, Freiheit, Freiheit!”
Freiheit der Lust, Freiheit der Rede, Freiheit des Denkens, Freiheit des Handelns, 
Freiheit ohne Geld, “Freiheit, Freiheit, Freiheit!”
Und: “alle sind gleich, und keiner ist gleicher.”
Und: ” nur einen Glauben: keinen Zwang!”
Und: “nur eine Regel: keine Regeln!”

Ich sang manchmal ein paar Lieder, von Liebe, Sehnsucht, Hoffnung und Vergangenheit.

Wo sind sie, die Komm-wir-machen-die-Welt-viel-lustiger-Überzeugten?
Die meisten hat der Wind der Zeit ins Altenheim der Geschichte verweht.
Ein paar irren noch, wie versprengte Schafe, mit kahler Stirn, grauem Zopf und Sandalen durch den Garten. Zombies aus einer andern Welt.
Andere haben sich vor den Ofen der einst so gehassten Kapitalmacht gesetzt.
Manche sind zur Nestwärme obrigkeitlicher Sicherheit geflüchtet.
Diesen oder jenen triffst du mal im Fernsehen, in einem Buch, in einer Zeitung, wie er da erzählt, und keinen interessiert's.

Ich sing manchmal ein paar Lieder, von Liebe, Sehnsucht, Hoffnung und Vergangenheit.

Wo sind sie, die Freiheit-Freiheit-Freiheit-Ideen?
Der Glaube: …. Krieg und Zwang, so wie im Mittelalter, Beilage: Rassismus hüben wie drüben.
Das Rederecht: …. Krüppel politischer Korrektheit.
Das Geld: …. absoluter Sieger über alles.
Das Denken: …. Gulliver im Lande Liliput.
Die Kontrolle: … Fettsucht pur.
Die Lebensfreude: …. verkokst im Hass-Tiraden-Gangster-Rap.
Die Lust: …. sie schnappt nach Luft im Korsett der Gleichheits-Dogmen.
Die Freiheit: …. ach ja, die Freiheit:… was ist die Freiheit? 
Freiheit ist ein Substantiv.

Ich sing manchmal ein paar Lieder, von Liebe, Sehnsucht, Hoffnung und Vergangenheit.


Als ich jung war.......ne Weile her.......
der eine fand kommunistische Ideen gut,
der andere war für unternehmerische Freiheit,
der da drüben fand Diktatur besser,
dieser hier war für Volksherrschaft,
der dort war grün,
dieser da war für Technik,
ich war gegen alles,
wir sassen am gleichen Tisch,
wir hatten dieselben Liebesträume,
wir tranken gemeinsam Wein,
wir waren Freunde,
und wir wussten nicht, dass wir im Paradies lebten 


Wenn man will, dass der Strassenverkehr sicher ist: erlaubte Geschwindigkeit auf Null setzen.

Wenn man will, dass das Mobiltelephon sicher ist: ausschalten.

Wenn man will, dass der Computer sicher ist: Stecker ziehen.

Wenn man nicht sterben will: tot sein.

usw.




Ich hab wieder mal ein’s aufs Dach gekriegt:

Auf der Terrasse lief gerade die 6. Heeresgruppe Süd (vielleicht war’s auch die 7.) einer Ameisen-Armee  von da noch dort. Und schon kam jemand mit einem chemischen Flammenwerfer angerannt.

Ich nahm die Krieger in Schutz, die würden doch nur Insektenleichen wegräumen, usw.

Ich bekam aber bloß ein verständnisloses Kopfschütteln hingeworfen.

Dann versuchte ich es nochmals: “Hey, die sind seit 500 Millionen Jahren da, wir sind die Eindringlinge, wir sind erst seit ein paar hundertausend Jahren da.”

Das war ein Schuss nach hinten, der Flammenwerfer wurde mit der Bemerkung: “Genau, jetzt sind wir dran, die waren lange genug da” in Stellung gebracht.

Ich glaub, ich bin ein schlechter Ameisen-Anwalt.  

Sorry, liebe Ameisen.

Ihr seid viel länger da als wir…..und irgendwie …hab so’n Gefühl….ihr werdet noch da sein, wenn wir’s längstens nicht mehr sind.

 


Du sagst mir,  dies und jenes sei nützlich:

Der Löwe und der Wolf,  weil sie kranke Tiere ausmerzen,

Der Geier und die Ameise, weil sie Verwestes auffressen,

Die Algen, weil sie Sauerstoff produzieren,

Die Sonne, weil sie den Planet erwärmt,

Und so weiter und so fort.

Sag mal: wozu sind wir Menschen eigentlich nützlich?

 


Wenn Essen,Trinken, Dach überm Kopf, und medizinische Versorgung alles wären, dann müssten die Leute im Knast glücklich sein

 


Politik: die einen machen sie, die andern ertragen sie.

 


Heut hab ich das wieder so innig gelebt: was bin ich für ein Glückspilz.

Da geh ich auf 'ne Bühne, steht ein schöner Flügel dort, ist gestimmt, ist schönes Licht, und ich bimmel mir die Seele leer, knall meine kleinen Songs raus, krieg rauschenden Applaus, krieg Wärme zurück, würd' reichen für ein Kraftwerk.

Und keiner redet von Dir, geliebtes Publikum.

Aber weisst Du, ich hab bloss die Flügel, doch Du bist der Wind, der mich hochhebt - und dafür sag ich Dir: Danke.

 

 


 

Auf dem Dach dort drüben haben Seemöwen genistet. Seemöwen, weisst du, die Grossen, nicht die Lachmöwen-Musterpackung, nee, das echte Ding. Spannweite: ein Meter.
Haben sich mit dem Jungen abgerackert, Nahrung angeschleppt, wochenlang.
Ich hab das die ganze Zeit beobachtet und irgendwann hab ich den Eltern einen Fisch angeboten.
Wurde angenommen.
Danach kamen die zwei Eltern jeden Abend zu mir in den Garten, um Fleisch- und Fischreste abzuholen.
Tja, und vor ner Woche, wer steht abends in meinem Garten und piepst gottserbärmlich?
Das Kücken. Was soll ich machen? Ich biet wieder Fisch an.

Jetzt kommt das junge Kerlchen - jung aber schon so gross wie ne kleine Gans - jeden Abend Punkt 18 Uhr und piepst, bis ich ne Konservendose aufschraube.Haut mir das Zeugs praktisch aus der Hand. Guckt mich an mit schwarzen Möwenaugen, piepst "Danke schön" oder vielleicht auch "Hey, gibt's noch mehr?"

Und ich bin der Seemöwen-Onkel.


Mein Nachbar guckt mich böse an, die Vögel kacken auf die Dächer und Balkone, sagt er.
Wisch doch weg, sag ich, und überhaupt, wir Menschen kacken den ganzen Planeten kaputt, und du regts dich auf über meine neue Freundin, die Seemöwe.


 

Du sagst, dies und jenes sei nützlich:
Der Löwe und der Wolf,  weil sie kranke Tiere ausmerzen,
Der Geier und die Ameise, weil sie Verwestes auffressen,
Die Algen, weil sie Sauerstoff produzieren,
Die Sonne, weil sie den Planet erwärmt,
Und so weiter und so fort.
 
Sag mal:
Wozu sind wir Menschen eigentlich nützlich?
 

 

Ich werde wieder und wieder,  wiederer und manchmal am wiedersten um politische Aussagen angegangen. Jetzt reicht es, hier schreibe ich nun meine grundlegende - und es sei zum allerwiedersten Male gesagt - wichtige Meinung nieder zu drei ganz oberwichtigen Themen:

 

1.

was ich so über die Freiheit der Gedanken in ihrer unausgesprochenen und - erst recht - ihrer ausgesprochenen Form in der Gesellschaft, in der ich lebe, denke:

 

bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi 

 

2.

was ich über jene denke, die diese Freiheit aufgrund ihrer juristischen oder politischen Mission verteidigen sollten:

bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi bummi cummi dummi fummi gummi hummi kummi lummi mummi nummi pummi qummi rummi summi tummi vummi wummi xummi zummi 

3.

was ich über meine Zukunft in dieser Gesellschaft denke:

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Ah, J. J. Cale! heute 27. .07. 2013 hab ich erfahren, dass Du abgehauen bist.

 

Du wartst - nein, du bleibst mein Freund der leichten Muse - na ja, Du kennst mich nicht direkt, ist auch wurscht, aber weisst Du, ich hab Dich irgendwann vor 25 Jahren entdeckt. Ich hab begriffen, Du guckst auch nicht so sehr auf finanziellen, sondern mehr auf seelischen Erfolg. Mann, ich mag Deine trockenen, einfachen Songs. Falls es ein Paradies gibt, dann bist Du ja jetzt dort, spielst gerade für den lieben Gott, hey, sag ihm doch, so nebenbei, ich komm ja auch bald und möchte auch gern nen Song vortragen - und überobergerner noch, wenn Du mit mir singst. Lass es Dir gut gehen, Alter, die Welt hier wird Dich nicht vermissen, scheissegal, die hat eh nix begriffen.

 


 

ich staune manchmal über die  Stumpfheit meines Blickes.
 
Da sah ich vorhin zwei kleine Baby-Echsen - die grossen seh ich regelmässig - an der Wand kleben.
Und begriff plötzlich, dass ein Herr Echse und eine Lady Echse sich zusammengetan hatten,
sie hat Eier gelegt ... (Säugetier kam später, viel später),
die Kinder sind geschlüpft,
wissen, wie man überlebt,
und ich,
ich merke nichts von dieser ganzen Welt.
Nur eben so mal ein bisschen, beim flüchtig hinschauen.

Und so sind Millionen und Aber-Millionen ganze Welten um mich.
Und ich seh nix.

Aber irgendeinen Geheimdienst, der E-Mails prüft, oder was hat Herr Dingsbumms zu Frau Habmichgern gesagt, das seh ich.
 

 

lebe, was ich gelebt habe, dann erst urteile über mich.


 

Ach schon wieder, "Wunder gibt es keine. Es gibt nur Zufall",  sagst du die ganze Zeit.

Jetzt sag ich Dir mal was: "der Zufall IST das Wunder, Dummerchen. Du kapeesh?" 

 


"Ja, guten Morgen, Herr Saubermann.

Und, alles klar in Ihrer Sauber-Welt?"

 

"Mir?

Hey, mir geht's super. Gestern  abend war ich total bei der Familie Depri gelandet,

aber ich hab da nicht lang rumgemacht, hatte ´n tolles

Stückchen Schafskäse in der Box, bin mir 2 Rotweinflaschen holen gegangen,

und als die zwei Flaschen leer waren - und auch der Käse weg war,

ich sag Ihnen, mir ging es so gut, wie schon lange nicht mehr.

Die ganze ätzig stinkende Kacksäure  der täglichen Sorgen...

Weggeschwemmt, auf "Tschüss, ich brauch Dich nicht mehr!"

 

"Mein Kopf?

Weshalb mein Kopf?"

 

"Ach so, wegen Kopfschmerzen?

Sie, ich quatsch da auch nicht lange rum,

Acetyl-Salicyl-Säure, 1000 mG und nach fünf Minuten ist der Spuk vorbei."

 

"Wieso ich gestern "depri" war?"

 

"Keine Ahnung, war so besoffen, erinner' mich nicht mehr." 

 

 


 

 "Gegen Windmühlen ankämpfen" hat in Deutschland plötzlich einen ganz anderen Sinn als früher..

 


 

Deine Freiheit endet da, wo die Freiheit des andern beginnt. Also: je mehr Menschen, desto weniger Freiheit.

 


 

Ich kenne Leute, die interessieren sich nur für sich selber. Und doch schnüffeln sie liebend gern in anderer Menschen Leben rum.

 



Je grösser die Freundschaft, umso grösser die Feindschaft...

Je grösser die Liebe, umso grösser der Hass...

wenn der Bruch kommt.

 


 

Wenn du vor deinem Kritiker kein Argument mehr hast,

dann fang einfach an, deinen Kritiker zu kritisieren.

Funktioniert perfekt in der Politik, wieso nicht auch zu Hause.

 


 

 

Auf einem mittelalterlichen Glücksrad gelesen:

 

Aus Armut kommt Demut.

Aus Demut kommt Friede.

Aus Friede kommt Reichtum.

Aus Reichtum kommt Übermut.

Aus Übermut kommt Krieg.

Aus Krieg kommt Armut.

 


ich hab diese unsägliche Lust auf Deinen Körper.

Hat mit Liebe nichts zu tun.

Ist bloss ein grenzenloses Sehnen meiner Sinne.

Lass dich doch verführen, vielleicht wird später etwas andres draus.

Wenn nicht, dann bleiben uns ein paar Erinnerungen.

Wild und physisch.

 


Dem Starken und dem Schwachen die gleichen Rechte geben: das ist Ungerechtigkeit.

 


 

Ich hab so meine private Eigenbrötler Religion, irgendwo häng ich rum an einem Seil zwischen nicht-ganz-gar-nicht-glauben und ein-bisschen-aber-nur-ein-kleines-bisschen-doch-halb-glauben. Nehm mir von allen Philosophien und Religionen so kleine Scheibchen, die mir in den Kram passen und koch das zu meiner eigenen Suppe.

Manchmal schmeckt sie, manchmal eben nicht.

Ich würd' dann und wann schon ganz gern mich an eine der offiziellen Club-Religionen hängen. Komplett mit Uniform, Abzeichen und so. Inklusive Versammlungspalast. Ich meine, gehst in den Kölner Dom, ist schon maxi beeindruckend. Ich war auch mal in Isfahan in einer Moschee, phänomenal, zum in die Knie gehen, was die ja auch alle machen. Oder ne Synagoge, wunderbar, die Kerzen, der Gesang, die Torah-Rollen. Gesund auch noch, kannst ‘nen Hut anziehen, brauchst dich nicht zu erkälten.

Und wenn du dir die eingetragenen Mitglieder anschaust, diese tief glaubenden Menschen, da könnt' ich manchmal doch knapp neidisch werden. Die strahlen diese Sicherheit aus. Wirken irgendwie geborgen. Und ich mit meinen Zweifels-Attacken steh draussen auf dem Feld im Schnee, barfuss und ohne Mantel.

Es ist natürlich schon schön, wenn du so ‘nen Chef hast in den Wolken, der auf alles aufpasst, vor allem auf dich.

Aber dennoch, mit den Offenbarungsreligionen hab ich meine Probleme: zu dogmatisch, zu zickig moralisch. Und dann, bei den einen weniger, bei der andern umso mehr, dieser bescheuerte Frauenhass, dieses verknorckste Verhältnis zu Sex. Und dazu diese Rechthaberei: "ich bin der Weg!" Logisch, wurde ja mal offenbart. Und dann diese Sturheit, vor Jahrhunderten geschriebene Texte, darfst kein Komma ändern, darfst nicht sagen: “Hey, das ist geil, aber das hier ist Quatsch, das streichen wir.” Erinnert mich an Leute, die dir sagen: “so haben wir’s schon immer gemacht”. Jaja, dann wären wir auch immer noch in der Höhle und würden im Fell dasitzen. Und überhaupt, wenn Gott - so es ihn denn gibt -  unbedingt will, dass man ihm gehorcht, ihn anbetet etc. wieso versteckt er sich dann? Irgendwie unlogisch. Vielleicht ist er sonst wo in diesem, oder einem andern Universum beschäftigt. Und dann ist es ihm möglicherweise auch schnorzegal, was die Menschen treiben. Wenn man sich den Laden so anguckt, könnte man jedenfalls zu diesem Schluss kommen. Auch mit dem Paradies, ich weiss nicht, eigentlich ne seltsame Lehre: hier unten ist Scheisse, aber drüben, nach deinem Tod, da wird's superlustig. Beziehungsweise umgekehrt: hier unten 70 Jahre lang juppi und dann drüben in Ewigkeit Hölle. Da kann ja überhaupt keine Freude aufkommen. Ich find das so kompliziert, wieso diese verschlungenen Umwege? Als junger Bengel stand ich mal am Bahnhof in meiner Kleinstadt, da kam ein Jesuitenpater auf mich zu und fragte mich, ob ich ihm den Weg zur katholischen Kirche zeigen könne. Ich sagte ihm: "Das finden Sie nie, ist gerade aus."

Dann kommen noch diese seltsamen Essen- und Trinkbefehle. Bei denen darfst du am Freitag kein Fleisch essen, wieso am Freitag, wieso überhaupt? Die andern verbieten die Sau und den Hummer. Und noch die andern verbieten den Rotwein, nee, das geht gar nicht.

Ach ja, als neueste Relgionszugabe gibt's jetzt auch noch den Atheismus, Betonung auf A. Aber ist auch nicht so das Wunderding. Wieder so ein Dogma: "Gott gibt es nicht!"  

Na gut, beweis mir das erst mal. Siehste, funktioniert auch nicht. Ist wie fundamentalistischer Islam mit ‘nem Minuszeichen vorne dran.

Dann gäbe es auch noch die alten Religionen: die ägyptische, die griechisch-römische und - ja, da gibt's noch ne echt deutsche: die Asen, Thor, Odin, Wodan, Freyja, Loki und wie sie alle heissen. Ne komplette Sippe. Also da stimmt doch erstens mal schon das Verhältnis. Wenn die Götter sich die Köppe einschlagen, logisch, dass wir es dann auch nicht besser hinkriegen. Und dann ist es romantisch, wenn's donnert, dann schmeisst einer mit dem Hammer rum, Mann, muss das ein grosser Hammer sein! Und diese Götter sind wie wir, nur halt ein bisschen stärker. Aber das ist auch schon der Haken an dieser Religion. Was willst du mit Göttern anfangen, die genauso bescheuert sind wie wir. 

Und dann wäre da der Hinduismus. Also diese Seelenwanderungsidee, dieses Karma-Dings da. Das find ich irgendwie gut. Warst 'n Dreckshund im letzten Leben, jetzt bist du der Schimpanse vom Dienst im Zoo. Und im Winter geht die Heizung nicht.  Und du guckst doof durchs Gitter auf die noch dooferen Leute. Dein ganzes, langes Affenleben lang. 

Das Tolle an dieser Idee: du brauchst nie mehr Mitleid zu haben. Weil der Typ, dem's dreckig geht, der zahlt doch fürs vorherige Leben, geschieht ihm Recht. Sozialstaat, brauchen wir nicht mehr, alle selber schuld. Rinderfilet geht allerdings auch nicht mehr, könnt' ja die Oma sein. Und dann ist da noch ein Haken an der Idee. Damit es dir besser geht im nächsten Leben, musst du ja in diesem Leben brav und lieb sein. Dann funktioniert das mit dem "Mitleid abgeschafft" nicht mehr. Du musst also dem Dreckskerl, dem's noch schlechter geht als dir, weil er im vorherigen Leben so ‘n Schlimmer war, helfen. Sozialstaat muss wieder eingeführt werden. Und überhaupt, wenn's dir jetzt gut geht, weil du's letzte Mal ein guter Junge, oder ein gutes Mädel gewesen bist, dann müsstest du jetzt eigentlich verzichten auf alles Angenehme. Weil du ja jetzt noch braver und lieber sein musst, als beim letzten Mal. Damit es dir im nächsten Leben nochmals ne Stufe besser geht.  Dann sind wir total bei der Askese angelangt. Also Rotwein, Spaghetti Bolognese, hübsche Maid im Bett (Junge für die Maid), Fehlanzeige. Deswegen schlafen die Typen ja alle auf so ‘nem Bett aus Nägeln. Und laufen den ganzen Tag mit nackten Füssen auf Kohlen rum, heissen Kohlen, wohlgemerkt.

Nein, nix für mich.

Weisst du was?

Ich bleib bei meiner privaten Eigenbrötler Religion, irgendwo hängend an einem Seil zwischen nicht-ganz-gar-nicht-glauben und ein-bisschen-aber-nur-ein-kleines-bisschen-doch-halb-glauben. Nehm mir von allen Philosophien und Religionen so kleine Scheibchen, die mir in den Kram passen und koch das zu meiner eigenen Suppe.

Manchmal schmeckt sie, manchmal eben nicht.

 

 

 


 

 

Moral ist oft bloss ein Werkzeug zur Unterdrückung.

 


 

Es ist nicht wahr, dass unser Gesellschaftssystem so gut ist.

Es ist wahr, dass die anderen so unendlich viel schlechter sind. 

 


 

Unsere Gesellschaft verbietet Heroin- und Kokain-Konsum.

Aber wenn die Taliban Alkohol verbieten, dann finden wir das bescheuert.

Alles ne Frage des Blickwinkels.

 

Östlich des Rheins bei Karlsruhe, Autobahn, fährst mit 200 kmh, stört niemand.

Westlich des Rheins bei Strassburg, Autobahn, fährst mit 200kmh, wirst eingebuchtet.

Alles ne Frage des Blickwinkels.

 

Steh am Strand, Nordsee, unendliche Weite.

Photo der Nasa, Nordsee, ziemlich klein.

Alles ne Frage des Blickwinkels.

Etc. 

 


 

Wir ziehen zu entfernten Planeten.

Wir schauen die tiefsten Geheimnisse der nuklearen Physik.

Wir besiegen Krankheiten, die unbesiegbar waren.

Wir drehen jeden Stein und wissen, was er verbirgt.

Wir begreifen die Baupläne der Natur und fügen eigene hinzu.

 

Eine Gemeinschaftswährung,  da wird's schon schwieriger.

 


 

 

 

Diese null, nada, nix sagenden, aber Tiefsinn vorgaukelnden, Politiker-Sätze:....  "der Islam gehört zu Deutschland!"

Na ja, der Hitler auch, und auch das Bier, und auch die Currywurst, und auch die Kola, 

und die Blue-Jeans, und die Pop-Musik, und der Heisenberg, und die Hell's Angels, und der Papst,

und die Mosel, und mein Bügeleisen, und so weiter.

Wenn's drin ist, dann gehört's dazu.

 

 


 

Das ist die Kultur der sozialen Netzwerke: "find ich gut, hasse ich."

Daumen hoch, Daumen runter.

Brauchst den Daumen nicht mal mehr zu drehen, Klick genügt. 

Erinnert an die Zeiten von Nero, mit etwas mehr Technik.

 


 
 Es ist leichter, auf Unrecht zu beharren, als Fehler einzugestehen.


 

 Man sucht immer Gleichgesinnte, aber lernen kann man vorallem von den Andersdenkenden. 

 


 

Über das Universum, seine Entstehung, seinen Sinn,  kannst Du rumdenken bist Du brutzlig wirst,

am Schluss ist  immer noch die einfachste Lösung: Gott.

 


 Am meisten Bosheit, Niedertracht, Gemeinheit, Missgunst und Kleinlichkeit hab ich bei Menschen gesehen, die nach aussen hin besonders gut wirkten.


Wenn ich oben an Deck des Glücks sitze, lache ich nie. Wieso auch, ich bin ja glücklich.

Aber wenn ich unten im Keller der Trauer liege, dann lache ich. Und manchmal hilft es.

 


 

 Wenn man nicht alles öffentlich sagen darf, was man denkt, dann ist man schon mittendrin in der Zensur.



 

 Wenn ich Deinen Glauben respektieren soll, sollst Du auch meinen Unglauben respektieren.

 


 

Das Schöne am Älter werden: man kann sich immer häufiger an Beerdigungen von Leuten freuen, die man gehasst hat.

 

 


 

 

Was ich irgendwie nicht versteh: Der ganze Dreck wurde doch nicht aus dem All eingeflogen, er war schon immer da, wieso hat er früher niemanden gestört? 

Umweltschutz heisst: den Dreck wieder dorthin zu bringen, wo er herkam. Auf diesem Planeten bleibt er allemal. 

 


 

Wie soll ich mich an meinem Glück freuen, wenn mir das Elend des andern bewusst wird?

 


Irgend jemand ist immer schuld: 
Mal die Politiker, mal die Medien, mal die Industrie, dann die Ökologen, die Banker, die Arbeitslosen, die Reichen, die Europäer, die Amerikaner, die Chinesen, die Araber, die Weissen, die Schwarzen, die Linken, die Rechten, mal das Oel, dann das Atom, dann die Kirche, dann der Islam, der Atheismus….hab ich was vergessen? Die Goldfische vielleicht.
 
Zusammengezählt macht das: Alles und alle sind schuld. 
 

 

Darwin hat nie gesagt, der Bessere, im moralischen Sinn, setzt sich durch.
Er hat gesagt, der Bessere, im Sinne der Effizienz, setzt sich durch. 
Das heisst: der  Lumpenhund kann sich sehr wohl gegen den Heiligen durchsetzen.
 


März 2012:
Was ich bei dieser ganzen Bundespräsidenten-Geschichte nicht versteh:
Wozu braucht man eigentlich einen Bundepräsidenten?
 

 
Manche Redewendungen versteh ich immer wieder falsch: 
Jemand sagt mir, soundso sei ein Engel.
Da möcht ich jeweils antworten: ah ja, und wie war er als Mensch?



ich möchte so gerne glauben:
an die Seele, an das Gute, an Unsterblichkeit…

ich kann nicht, mein unverständiger Verstand, der lässt mich nicht. 
 



Meine Heimat ist nicht dort, wo meine Eltern herkamen
Meine Heimat ist nicht dort, wo man meine Sprache spricht
Meine Heimat ist nicht dort, wo ich aufgenommen wurde
Meine Heimat ist nicht dort, wo man mir zu trinken gab
Meine Heimat ist nicht dort, wo man mir zu essen gab
Meine Heimat ist nicht dort, wo ich aufwuchs
Meine Heimat ist nicht dort, wo ich die Liebe fand
Meine Heimat ist nicht dort, wo man freundlich zu mir war
Meine Heimat ist nicht dort, wo man mich anlächelte
Meine Heimat ist nicht dort, wo man mich belächelte
Meine Heimat ist nicht dort, wo man mich anschrie
Meine Heimat ist nicht dort, wo man mir riet, zu gehen
Meine Heimat ist nirgendwo: 
Meine Heimat ist dort, wo die Freiheit wohnt
 

 
Wir düsen über Kontinente, rasen auf der Autobahn, sausen im Intercity….
Wozu die Eile?
Wozu die Hast?
Morgen ist doch auch noch ein Tag und übermorgen wahrscheinlich auch.
 

Das einzige bis jetzt bekannte Mittel gegen's älter werden ist sterben.

 


 Die Götter sind gestorben, aber die Gläubigen leben weiter.

 


Die Pferde unter der Haube sind nicht das Problem, der Esel hinterm Steuer ist das Problem.



Kohlekraftwerke pusten Dreck in die Luft.
Atombrennstäbe strahlen Jahrtausende.
Windräder verschandeln die Landschaft.

Aber wenn wir  dann mal weiter mit der Energie-Technologie sind,
der Dreck wird in der Luft bleiben, die Brennstäbe werden weiter strahlen.
Windräder sind schnell wieder abgebaut.
 

 

In einer wissenschaftlichen Revue gelesen:

"……Die Entwicklung der Intelligenz der Menschheit ist... den Wünschen und Erwartungen der Frauen zu verdanken…"

Mädels, was habt ihr bloss angestellt!

 


 

Du fragst: "wann sehen wir uns wieder mal?"

Wozu denn? ich weiss, wie du aussiehst...und zu sagen haben wir uns eh nix.

 


 

Wenn alle Leute, die nichts zu sagen haben, die Klappe halten würden, dann gäbe es keine Talk-Shows im Fernsehen.

 


 

Willst du den Typen ärgern, der dir deine Liebste geklaut hat, sag ihm "Danke".

 



Um ein Lied zu schreiben, braucht man zwei Dinge:
eine Flasche Rotwein und einen Papierkorb. Die eine leert man, den andern füllt man.



 

Deutschland in den Medien ist das Land der Experten. Schade, dass keiner was weiss. 

 


 

Ich mag Nostalgie, man kann sich in aller Ruhe an der Vergangenheit erfreuen, die man als Gegenwart nicht genossen hat.

Man lebt das Glück nicht, man erinnert sich bloss dran. 

 


Die Treue in der Ehe wurde zu einer Zeit erfunden, als die Menschen wesentlich weniger lange lebten als heute.



Ein Streit ist kein Scheidungsgrund. Du schmeisst auch Dein Auto nicht weg, weil ein Reifen geplatzt ist.



Das Unergründbare hat mich nie interessiert.
Deshalb hab ich nie versucht zu wissen, wer die Welt erschaffen hat ... und nie versucht, Frauen zu verstehen.


 

Manche Natur- und Umweltschützer verstehen sich so, dass sie am liebsten die Menschen abschaffen würden. 

 


 

Tausend mal eins ist nicht dasselbe wie einmal tausend:

Tausend mal ein kleines Glück macht glücklicher als einmal ein grosses Glück. 

Und umgekehrt macht tausend mal ein kleines Unglück unglücklicher als einmal ein grosses.

 


Irgendwie lernt man nie aus...

Wenn du weisst, wie man leben sollte, bist du schon tot.

 


 

 Viele Leute reden von Gerechtigkeit und meinen dabei ihre Vorteile und Pfründe.

 


 

Kulturpflanzen brauchen im Gegensatz zu ihren wilden Vettern ständige Pflege..... Freiheit und Toleranz sind Kulturpflanzen.

 


 

Ist Dir auch schon aufgefallen, dass Dinge aus heiterem Himmel  - absolut unvorhersehbar - hereinbrechen und alles ändern? Und im Nachhinein stellst Du fest, dass - obwohl sie nicht voraussehbar waren - sie doch die logische Konsequenz dessen sind, was vorher geschah.

 


 

Früher kam der Priester mit irgendwelchen Erklärungen, heute ist's der Wissenschaftler. Eigentlich sind die Wissenschaftler bloss die Hohepriester unserer Zeit.  Und "Evolution" ist neudeutsch für "Gott". Denn im Verhältnis zu dem, was wir nicht wissen, ist das, was wir wissen, immer noch herzlich wenig.

 


Du kannst in manchem Bett schlafen, und lieben kannst du viele. 
Von der Liebe angeschossen werden kannst du oft.
Aber die Kugel, auf der dein  Name eingeritzt ist, und die dir das Herz zertrümmert - die gibt's nur einmal in deinem Leben.


Ich hab schon genug mit meiner eigenen Hässlichkeit zu kämpfen, als dass ich es nötig hätte, mich um die Hässlichkeit der andern zu kümmern. 
 

 
Heimat ist dort, wo die Gleichgesinnten sind.
 

 
 Das Wasser ist seidenweich auf der Haut. Und doch kann es Berge abtragen und Täler graben
 

Man liest so Sätze: "die Zukunft liegt vor uns!"
Naja, wo soll sie sonst liegen? 
 

Sie reden alle von Vegangenheitsbewältigung........Zukunftsbewältigung wär vielleicht wichtiger.

 

Längere Lebenserwartung = Ausdehnung der Lebenszeit = Erwachsenwerden passiert später.

Dann müsste logischerweise das Erreichen der  gesetzlichen Volljährigkeit nicht früher, sondern später angesetzt werden.

Bei manchen Leuten könnte es auch ganz abgeschafft werden. 



In einer Diktatur sagt die Regierung: "Schnauze!"
In einer Demokratie sagt sie: "Red nur."

oder anders gesagt:

In einer Diktatur hat das Volk nichts zu sagen - und die Regierung macht was sie will.
In einer Demokratie kann das Vok sagen was es will - aber die Regierung macht trotzdem was sie will. 

 


 

 Selbstgespräch an einem lauen Sommerabend…..

 

"Mir gehen all diese Typen auf die Nerven. Wäre man nicht viel wohler tot als lebendig?"

"Aber wenn´s dir dort nicht gefällt, zurück geht anscheinend nicht. Wozu die Eile, gehst ja irgendwann sowieso dorthin.

"Stimmt eigentlich, gut gedacht."

"Und wenn du's machst, was machst du mit den paar, die dich lieben?
Knallst du die vorher ab - nach dem Motto, Leute, ich nehm euch mit?"

"Unrealistisch. Hör auf zu träumen."

"Träumen. Was ist Traum, was ist Wirklichkeit?"

"Keine Ahnung. Nutzlose Frage."

"Schau die Sterne an, lies ein Buch über den Urknall."

"Hab´s schon gelesen. Phantastisch. Bringt mich trotzdem nicht weiter."

"Aber da gibt´s ein Neues."

"Ja, aber das ist nur noch Mathematik."

"Mein Boot ist so klein und die See ist so  gross. Wer hat das geschrieben?"

"Bretonisches Sprichwort - ma barque est si petite et la mer si vaste." 

"Stand auf dem Schreibtisch von Kennedy. Natürlich auf Englisch."

"Oh God, thy sea is so great and my boat is so small."

"Die mussten natürlich wieder den lieben Gott mit ins Spiel bringen." 

"Genau so fühl ich mich."

"Ich glaub, du kommst in die Menopause."

"Bei Männern sagt man Andropause."

"Andropos heisst auf griechisch  Mensch."

"Bei Männern sagt man Andropause,  bei Frauen nicht."

"Sind Frauen keine Menschen?"

"Nee. Eher etwas Höheres."

"Bei Frauen sagt man Menopause."

"Menopause, wo kommt das her?"

"men -  griechisch Monat - pauein - griechisch aufhören."

"Das hat ja einen ganz andern Sinn."

"Dann ist Andropause irgendwo  so ein moderner nichts sagender Konstrukt von einem, der kein Griechisch konnte."

"Hab wieder was gelernt."

"Freu dich doch, dass du immer noch lernen kannst.
Guck dir die vielen andern an, die schon bei der Geburt ausgelernt haben und als lebendige Mumien ihrem Ende entgegen schliddern."

"Das sind genau die, die mir auf die Nerven gehen!"

"Dann sind wir wieder am Anfang."

"Schau den wunderschönen Sonnenuntergang an."

"Sonnenuntergang ist eigentlich auch Quatsch. Die Sonne geht nicht unter, die Erde dreht sich nur."

"Der Effekt ist derselbe."

"Komm Mann, hör auf."




Manchmal, wenn man die Zeitung liest, könnte man meinen, die Welt sei schon untergegangen.

 


 

Ich kenn einen Typen, der ist so eingebildet: auf der Strasse dreht er sich nach sich selber um.

 


 

Jede Religion sagt, sie sei die allein heilbringende, nur sie bewahre vor der Hölle.
Logisch durchdacht heisst das: alle kommen in die Hölle.

 


 

Kleine Anekdote:

Als die Alliierten 1944 in der Normandie landeten, war auch eine französische Truppe dabei, geführt von General Leclerc.
Dieser hatte auf seinen Jeep schreiben lassen: "mort aux cons!", zu deutsch: "Tod den Arschlöchern!"
Ein Verbindungsoffizier fand den Spruch vulgär und beschwerte sich bei De Gaulle.
Dieser sagte bloss: "vaste programme", zu deutsch: "grosses Programm". 

 


 

In China fuhr jeder mit einem Fahrrad, und die Regierung macht alles, damit jeder mit einem Auto fährt. Bei uns ist es umgekehrt. 

 

 


 

Wie soll man einem Politiker trauen, der mit einem Anzug im Fernsehen sitzt und kurze Socken trägt. 

 


 

Wenn die Zukunft so beschissen wird, wie alle sagen, dann freu dich doch an der Gegenwart.

 


 

Die Griechen haben Europa - und damit der ganzen Welt - die abendländische Kultur gegeben.
Das ist mehr wert als noch soviele Milliarden Papiergeld.

 


 

Scientologie - Klimatologie….....klingt irgendwie ähnlich. 

 


 

Wenn du einen Anwalt brauchst, such dir einen, der mit dem Richter befreundet ist. 

 


 

Glaub den Moralikern nicht!
Die Lüge ist oft die beste Wahrheit. 

 


 

ich schau raus.

Den Meisen und den Buntfinken hab ich zwei Häuschen hingestellt, gefüllt mit Sonnenblumenkernen.

Wie im Zentrum von New York geht's dazu, "He, ich will auch! Quick quick quick". Das frisst und trällert und produziert Jungvögel.

Die riesige Atombombe am Himmel bestrahlt das Land mit lebensspendender Energie.

Ein Freund hat 2 Flaschen Champagner angeschleppt, haben beide ausgesoffen.

Ich zwinker mit leutseligen, beschwipsten Äuglein in die gleissende Überfülle der Grosszügigkeit.

Und denk mir: was ist das für ein armseliges Menschenpack, das nur rumnörgeln kann, nur miesmachen kann, nur Hiobsbotschaften verteilen kann. Diese ganzen übersäuerten, leberkranken Sauerkraut-Fritzen, die nur nach unten denken können. Diese ganzen ich-bin-wichtig-ein-Sekunden-Bruchlander, diese ganzen Hässlichkeit-Anbeter, Kaputtmacher und ich -weiss-es besser-Wisser. 

Dann sag ich mir, die Kids mit ihren Rappern haben gar nicht so ganz unrecht:

Wie ging der Song? Ach ja: "fick dich ins Knie!" Weiss zwar nicht, wie das geht, aber klingt irgendwo gut.

Gott, wenn's Dich gibt, Du hast den Wein erfunden, ich danke Dir und ich trink auf Dein Wohl!

P.S. Lieber Gott, sei nicht traurig, sei nicht missmutig, es gibt ein paar wenige,die sehen, wie herrlich Deine Welt ist. Bitte, gib uns noch ne kleine Chance. 


 

Wir verstehen uns nicht.

Wir lesen zwar dasselbe Buch...
aber wo ich schwarz lese, liest du weiss…und umgekehrt.

 


 

Die Geschichte spielt im alten Persien in der Stadt Kashan (sie könnte irgendwo und heute spielen):

Der junge Gärtner eilte zu seinem Prinzen und sagte:

"Mein Prinz, ich bin dem Tod begegnet, als er mich sah, hat er eine drohende Gebärde in meine Richtung gemacht.
Hilf mir, ich will nach Isfahan zu meinen Verwandten fliehen."

Der Prinz gab dem Gärtner sein schnellstes und edelstes Pferd.

Wenig später begegnete der Prinz dem Tod und sagte diesem:
"Wieso hast du meinem Gärtner eine Drohgebärde gemacht?"

Der Tod erwiderte:
"ich habe keine drohende Gebärde gemacht, es war eine Gebärde der Überraschung, denn ich erwarte ihn in Isfahan."

 

 


 

Mediamarkt: "Geiz ist geil"

Nee, Geiz ist überhaupt nicht geil.
Geiz ist so ziemlich einer der hässlichsten Züge, den sich eine menschliche Seele aussuchen kann.

Seltsam, dass so eine Werbung Erfolg hat.


 

Was ist der Unterschied zwischen Eifersucht und Neid?


Ein Mann läuft im Regen am Rande einer Strasse.
Kommt ein teures Auto vorbeigeflitzt und spritzt ihn voll.
Der Mann flucht und denkt: "ich will eines Tages auch in so 'nem Auto rumfahren."
Das ist Eifersucht.

Ein Mann läuft im Regen am Rande einer Strasse.
Kommt ein teures Auto vorbeigeflitzt und spritzt ihn voll.
Der Mann flucht und denkt: "ich hoffe, du läufst eines Tages auch im Regen rum wie ich."
Das ist Neid.

Die Eifersucht will zum andern rauf, der Neid will den andern runterziehen.

Eifersucht ist eigentlich ok.
 


 

ich hatte mehrere Jahre Geographie-Unterricht in der Schule. "Paradies auf Erden" kam da nicht vor.

Leute, die ans Paradies auf Erden glauben, die hatten wahrscheinlich keinen Geographie-Unterricht.

 


 

"Regierung" ist ein Schönwort für eine Interessensgemeinschaft von Nutten, Lügnern und Profiteuren.
In einer Demokratie bedeutet das logischerweise: die Nutten, Lügner und Profiteure sind wir.
(frei nach P.J. O'Rourke)

 


 

Alle schreien nach der Wahrheit
Aber hören will sie doch keiner.

 


 

Was sind diese Umweltschutz-Fritzen doch für ein eingebildetes, überhebliches Pack.
"Rettet den Planeten!" so ein Quatsch.
Der Planet hat Jahrmillionen ohne Menschen existiert.
Und er wird Jahrmillionen existieren, nachdem wir längst verschwunden sein werden.

 


 

Das einer ne Million in der Woche verdient, das stört mich nicht.
Mich stört, wenn er sie für sich allein behält.

 


 

Manchmal bin ich einfach glücklich,  ganz ohne Grund, schau die Menschen an und freu mich.
Dann wieder bin ich unglücklich, einfach so, kann nicht sagen wieso, wohin ich schau, ich könnte heulen.
Auf und ab, hü und hott, wie das Wetter im April, so  bin ich.
Und bin im Dezember geboren.
Komm aus dem falschen Sternzeichen.

 


 

Im Paradies ist die Umwelt wohl schöner, aber die interessanteren Leute findet man bestimmt in der Hölle.

 


 

Wieso freut man sich wie ein blöder zu Silvester?

Soll man sich freuen, dass das alte Jahr vorbei ist, oder dass ein neues beginnt?

 



 

Zu Weihnachten fällt mir nichts ein...ausser vielleicht dies:

ein Weihnachtstraum


 

Schon ein Jahr rum seit der ersten Kritzelei an dieser Stelle.

Mensch ging das aber schnell......

Churchill sagte mal - als man ihm vorwarf, genau das Gegenteil von dem zu sagen, was er vor vier Monaten gesagt habe:

"Was interessiert mich meine blöde Meinung von vor vier Monaten."

Also, wenn ich mir durchlese, was ich hier am 31.12. letzten Jahres reingedruckt hab, dann muss ich sagen:

"bin immer noch derselben Meinung"

Und deshalb kopier ich mich jetzt einfach: 

WEIHNACHTEN und  NEUJAHR

Ich hasse Weihnachten. Schon mal, weil Weihnachten mit Weihnachten nichts zu tun hat:
Diese bescheuerte Konsum-Orgie.

Und dann.  Geschenke machen müssen,  nur weil die andern dir welche machen.

Bzw. jemandem ein Geschenk machen, weil er/sie dir keins gemacht hat, nur um ihn/sie zu ärgern.
Es gibt auch Leute, die machen dir ein Geschenk und fragen dann dreissigmal "hat's dir gefallen, war's, was du dir gewünscht hast?
Ich hab mir ja soooooolange überlegt, was dir Freude machen könnte." So um, wenn möglich, noch den schlechtes-Gewissen-Schalter anzuwerfen.
Dann gibt's die Geschenke, mit denen du nicht anfangen kannst, die du jahrelang mit dir rumschleppst aus Angst, der Schenker könnte dich mal drauf ansprechen.

Oder: "was hättest du den gerne?"

Antwort: "am liebsten nen Barscheck über ne Mio."

Sich den Kopf ausreissen "was könnte dem, der gefallen???"
Danke sagen müssen für irgendnen Quatsch, den du nicht brauchst.

Und den ganzen Kram vorbereiten. Tannenbaum kaufen. Kerzen montieren.
(Laut einer EU Mitteilung sind neunzig Prozent von den elektrischen Glitzies gefährlich, ungetüvt und können Brände verursachen) Kabel ziehen. Karten schreiben. Jedes Jahr dieselben nichtssagenden Sprüche. Keine Ehrlichkeit, wie z. B. "Letztes Jahr war deinetwegen absolute Kacke, daher wünsch ich dir im Gegenzug ein beschissenes Jahr." Geld ausgeben noch und nöcher. Wasser- Strom- und Steuerrechnung kommen auch zu Weihnachten.

Und Süssigkeiten essen müssen, die nicht schmecken.
Und dann eventuell noch die arme Gans, die doch so lustig war, als sie lebte.
Jetzt rächt sie sich für den Mord: trocken, zäh und fett.
Und dann eine Woche fasten, um die angefressenen Kilos wieder wegzukriegen.
Und freundlich sein, wenn man Lust auf schlechte Laune hätte.

Und danach alles wieder abmontieren.
Den Tannenbaum, der soviel lieber draussen im Wald geblieben wäre, zum Sperrmüll schleppen.
Staubsauger holen, Nadelteppich vom andern Teppich trennen.

Und ein paar Tage später geht's wieder los - Jahreswechsel.
Dabei sieht der 1. Januar genauso aus wie der 2. Januar.

Andererseits:
leuchtende Kinderaugen, ein längst vergessnes Gedicht rausbuddeln.
Einen überfälligen Kuss geben.
Ein  Händedruck, wo nur böse Worte waren.
Ein nettes Wort, wo nur Schweigen war.

 

Was ich mir wünsche?

Sei dann und wann ganz ohne Grund nett mir mir. 

 


 

Mit der Freiheit ist es wie mit der Gesundheit:

Man weiss erst, was sie ist, wenn man sie verloren hat.

 


 

Die Naturwissenschaftler erklären mir alles mit Naturgesetzen.

Ich frage: woher kommen die Naturgesetze?
Und bin genau so schlau als wie zuvor.

 


 

Und wenn der Klimawandel doch nicht von Menschen gemacht wäre, sondern von der Natur, damit sie den Menschen endlich loswird??

 


 

 

In der Schweiz hat das Volk befohlen, dass dort keine Pfeilturm-Symbole einer Minderheitsreligion gebaut werden dürfen, und die ganze Welt hat sich aufgeregt von wegen Menschenrechts-Verletzung, Religionsfreiheit-Verletzung, Nazitum, und was weiss ich noch.

In Deutschland hat das oberste Gericht den Feiertag einer Mehrheitsreligion für allgemeingültig erklärt, und kein Mensch regt sich auf über Diskriminierung der Andersgläubigen. (Wohlgemerkt: die entsprechende Klage kam nicht von Arbeitsgemeinschaften, oder Gewerkschaften, sondern von einer Kirchenvereinigung)

Also nochmals: wenn ein Volk in freier Wahl eine rein baurechtliche Massnahme ergreift, die niemanden hindert, seiner Religion nachzugehen, dann wird geschrien.

Wenn ein paar Richter, die nicht einmal vom Volk gewählt wurden, aus religiösen Gründen in die Handels-Arbeits- und Freizeitgewohnheiten einer ganzen Bevölkerung eingreifen, dann wird geschwiegen.

Ich glaub, die Welt hat nen Knall.

 


 

Hab da ne Geschichte gehört:

Die Lüge und die Wahrheit spazierten am Strand. Es war heiss, und das Wasser lud zum baden ein. Da sagte die Lüge:

"Hey komm, lass uns schwimmen gehn!"

Sie zogen ihre Kleider aus, aber da sagte die Lüge: "Geh du schon mal ins Wasser, ich nehm noch ein paar Sonnenstrahlen auf."

Die Wahrheit sprang ins Wasser und schwamm fröhlich drauflos.

Aber die Lüge zog sich schnell die Kleider der Wahrheit an, packte ihre eigenen Kleider zu einem Bündel und verkrümelte sich.

Und seither schämt sich die Wahrheit, offen rumzulaufen .... und die Lüge spaziert in den Klamotten der Wahrheit rum.

 

 



Klugheit kommt von schlechter Erfahrung - und die kommt meist von Dummheit...
und überhaupt, die Erfahrung kommt immer erst dann, wenn man sie nicht mehr braucht.


Denk dran: Du bist einzigartig..........so wie jeder andere auch.

 

Ich sag (fast) immer die Wahrheit...es ist einfach praktischer...man muss sich nicht an seine Lügen erinnern.




 

Inflation:

Das Theorem des Pythagoras enthält etwa 25 Wörter

Das Prinzip des Archimedes an die 70 Wörter

Die zehn Gebote an die 180 Wörter

Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter

EU Richtlinien, wo und wann geraucht werden darf, ca. 25 000 Wörter
 


 

Gib niemals auf

Gib niemals auf

Niemals

Niemals

Niemals

 

(Winston Churchill) 


 

Die einfachste Methode, jemandem die Zähne zu zeigen, ist: ihn anzulächeln

 

 


 

Gott kam kürzlich auf die Erde - im Aussehen eines alten Mannes - und ging im Stadtpark spazieren.Er kam an einem Teich vorbei, dort standen
drei kleine Jungs, ein Christ, eine Jude und ein Muslim. Die drei beschimpften sich gegenseitig und stritten, jeder behauptend, er habe die richtige Religion.

Gott blieb stehen und schaute dem Treiben zu.

Nach einer Weile drehte sich einer der Jungen zu ihm und fragte:
"Du, Opa, welches ist die richtige Religion?"

Gott schaute den Jungen lange freundlich an.

Schliesslich sagte er: "ich weiss es nicht, mein Kleiner. Ich bin nicht religiös."

 


 

Ein paar  Gedanken zur Zeit:

 

Wieso dieses: "Mensch ging das aber schnell."

 

Die Zeit vergeht so schnell, weil man sie sich nicht nimmt.

Die Zeit ist wie das Glück. Je mehr man ihr hinterher rennt, desto schneller rennt sie davon.

Die Zeit ist die Gegenwart. Wenn man nur an die Zukunft denkt, wird man irgendwann feststellen müssen, dass man nicht gelebt hat.
 


 

 


Wieso tut das Leben manchmal so grässlich weh?
Die Zeiten, der mit zahnlosen dich angähnenden Abgründe.

Wieso ist das Leben manchmal so unfassbar süss?
Die Zeiten des glücklichen Ertrinkens in einem Blütenmeer.

Wieso diese Extreme?

Manchmal beneide ich:
die Unsensiblen,
die Dumpfen,
die Dummen,
all jene, die diese Gefühle nicht kennen.


 stand heute seit Ewigkeiten - so scheint's mir jedenfalls - wieder auf einer Bühne.

Hab soviel Freundschaft bekommen.

Liebes Publikum, weisst Du, wie warm mir ums Herz wird, wenn ich fühle, dass Du mich verstehst?

Klingt kitschig. na und, dann bin ich halt kitschig.

Lieber kitschig als kalt.


 

 Geh deinen Weg und lass die Leute reden (Dante)

 


 

Du möchtest also wissen
Warum ich singe

Ich schreibe dann und wann mal Lieder

Im nebenher Beruf bin ich ein Liederschreiber

Sind keine Schubert-Lieder, keine Johann Wolfgang Goethe Texte
Sind anspruchslose kleine Dinger
Modern würde man sagen, es sind Songs

Man kann auch sagen, dass ich Lieder fabriziere
Dann bin ich Liederfabrikant

Und man kann sagen, dass ich Lieder mache
Dann bin ich Liedermacher

Mein Atelier hab ich in meinem Kopf
Dort hab ich auch mein Lager
Nicht streng geordnet wie in einem Amt
Nein, meine Skizzen liegen
Kreuz und quer, wirr hingeworfen
Auf den Regalen der Erinnerung
Entstanden an den Orten
Die nur der Zufall finden kann
Und ab und zu fällt eine einfach runter
Und beim Herunterfallen fällt sie auf

Dann schraub ich sie auf meine virtuelle Hobelbank

Ich säge, rasple, schleife und radiere
Ich kaue stunden - manchmal - tagelang
An einem Wort, an einer Harmonie, das - oder die - nicht klingen will
Und ich verdichte allzu lange Sätze

Bin ein Verdichter

Ich dichte, wo der Sinn mir durch die Fugen rinnt

Bin ich ein Dichter?

Die Melodien leg ich auf den Amboss
Bis ich sie irgendwann zum schwingen bring
Solange hau und schmiede ich an ihnen rum

Bin nebenbei also noch Melodienschmid

Mein Lied, als es dann fertig war
Hab ich zuhause sehr oft ausprobiert
Dann suchte ich im Branchenbuch nach einem Sänger
Doch keiner wollte mir mein Lied nachsingen
Der erste fand den Text zu seicht
Der zweite fand die Melodie zu wenig leicht
Der Dritte fand es nicht genügend  traurig
Der vierte fand es viel zu lustig
Der fünfte sagte mir: „...und überhaupt
Ich sing nur meine eignen Lieder“

Was sollte ich nun tun?
Mein Lied, das hopste  hin und her
Von der Gitarre zum Klavier
Und dann zurück zu mir
Dann summte es mich an:
Du, hör mal her, ich will auf eine Bühne
Ich möchte zu den Leuten
Da hab ich halt mein Liedchen eingepackt und mir ins Herz gelegt
Und  steh nun da  und sing mein Lied

Willst du noch immer wissen
Warum ich singe?
 

 


 

email an den Astrophysiker Harald Lesch:

(hab noch keine Antwort bekommen).

 

„Sehr geehrter Herr Professor Lesch,

 

Sie haben uns erklärt, das Universum dehne sich aus und werde immer grösser.

Wieso wird's hier auf dem Planeten immer enger???

 

Vielen Dank für eine Erklärung

 

Ihr Stephan Sulke

 

p.s.

Ich hab gelesen, die Erde wird immer wärmer. 

In der Schule lernte ich, bei Erwärmung dehnen sich die Dinge aus. 

Ein Grund mehr, dass hier mehr Platz sein müsste.

 

p.s. p.s.

Ah, und noch was:

Im Januar sind alle meine Rosen erfroren. 

Stimmt das wirklich mit der Erwärmung?“ 

 


 

Ich hör diese Politiker jeden Tag, wir müssen sparen, wir müssen abbauen etc etc etc

Ich find: besser über seine Verhältnisse leben, als unter der Armutsgrenze.

 


 

Toleranz verlangen vorallem die Intoleranten.

Den Jungen wird Respekt vor den Alten abverlangt.

Aber eigentlich sollten die Alten  Respekt vor den Jungen haben,

schliesslich haben sie ihnen die Welt hingestellt, in der sie leben müssen

 


 

Ich kann über mich selber lachen, und deshalb hab ich ein ganzes Leben lang  was zu lachen

 



Es gibt Leute, deren Begabung besteht darin, dem Publikum weiszumachen, sie hätten Begabung

 



Eigentlich komisch, wenn man älter wird, sieht man immer schlechter, aber immer klarer

 


 

Das Leben kommt mir manchmal so vor, wie auf dem Ast eines grossen Baumes sich nach aussen zu bewegen.

Anfangs ist der Ast stämmig, fest und sicher

Und dann wird er immer dünner, und irgendwo kommt die Grenze:

entweder bricht der Ast, oder du rutschst runter.

 


 

Jetzt ist wieder mal Krise angesagt.

Ich denk an meinen Opa, der mal - kurz vor seinem Abschied - sagte:

"ich bin ein alter Mann und hatte eine Menge Sorgen.....aber meist für Dinge, die nie eingetroffen sind." 

 


 

Wieso haben professionelle Miesepeter und Schlechtmacher so nen Erfolg?

Meine Mutter, die alte Dame - selig mittlerweile - sass vorm Fernseher, schaute sich mit Inbrunst den ganzen Kloakenbrei, der aus den täglichen Nachrichten trieft, an und seufzte - komfortabel in ihrem Sessel sitzend - "das ist doch alles furchtbar".

Hab ich nie begriffen. 

Wenn dich jemand fragt: "und, wie geht's?" Und du antwortest: "blendend, könnt nicht besser gehn", dann ist der Frager enttäuscht.

Das erinnert mich an die Geschichte von diesem Unternehmer aus den dreissiger Jahren. Kommt sein Sekretär hereingestürzt:

"Wissen Sie, wer gestorben ist?!!" und er antwortete: "Nee, mir ist jeder recht." 

Der Mann hatte Humor.

 


 

Die deutsche Sprache eignet sich so herrlich fürs Beleidigtsein:

Das ist ja UNERHÖRT, das ist ja eine UNVERSCHÄMTHEIT.

Als ob Verschämtheit ein Normalzustand wäre.
Und dann kann man‘s so schön ausdehnen: das ist ja eine Unnnnnnnnnnnnverschämtheit.

Überhaupt...wenn Du einer Sprache in die Seele gucken willst, dann schau in den Ursprung ihrer Wörter. 

Marschall, ist doch was Edles, was Vornehmes. Kommt von Mär-Schalk. Die Mär (nicht das Märchen, sondern die Mähre, die Lady vom Pferd) und Schalk, das war der Knecht. Also Marschall, ursprünglich der Pferdeknecht. Interessante Karriere.

Ob der Göring das wusste?

 


 

Showbusiness...

Das ist ein Geschäft, in welchem Freunde sich gegenseitig zerfleischen, in welchem der Futterneid oberster Feldmarschall ist, in welchem man heute der liebe Gott ist und morgen der letzte Dreck.....aber daneben gibts auch negative Seiten.

 


 

 

Warum wurde der Mensch am letzten Tag erschaffen?
Damit man ihm. wenn der Stolz ihn packt, sagen kann:
Der Wurm ging dir in der Schöpfung voraus.
(Talmud)

 

Gott hat die Frau nicht aus des Mannes Kopf erschaffen,
dass er ihr befehle,

noch aus seinen Füssen,
dass sie seine Sklavin sei,

vielmehr aus seiner Seite,
dass sie seinem Herzen nahe stehe
(Talmud)

 


 

 Ich hab einen Hund, reinrassig, hat nen Stammbau. Aber er hält sich nicht dran, er pinkelt an jeden Baum.

 


 

War kürzlich beim Arzt für den alljährlichen Check-Up. Er meinte, ich sollte dies tun und jenes lassen...sehr viel lassen. Ich fragte ihn: "Und meinen Sie, ich leb dann hundert Jahre?"

"Kann ich nicht garantieren, aber es wird Ihnen so vorkommen." war seine Antwort.

Eigentlich möchte man bloss möglichst gesund sterben.

 


 

Wenn man die meisten Leute für Idioten hält, dann ist eigentlich Erfolg = Misserfolg.

 


 

Humor ist eine viel zu ernste Angelegenheit, als dass man ihn den professionellen Fritz Lustigs am Fernsehen überlassen sollte.

Humor ist nur eine andere Form von Melancholie.

Deshalb sind wirkliche Clowns meist sehr ernste Leute.


 

Mit sechzig Jahren ist ein Jahr ein sechzigstel des Lebens.

Mit zwanzig ist ein Jahr ein ein zwanzigstel des Lebens.
Eigentlich logisch, dass mit zunehmendem Alter, die Jahre kürzer scheinen.

 


 

Ich komm zwar aus der Generation der 68er, aber bin keiner.

Bin kein Freund der Zeigefingerpriester, die sich selber aus jedem Vorwurf ausklammern.

Mag sie nicht, die Professoren Dr. Saubermann, die auf die Gesellshaft spucken, zu der sie gehören und von der sie oft sehr gut leben, weil sie eben so ist, wie sie ist.


 

WEIHNACHTEN und  NEUJAHR

Ich hasse Weihnachten. Schon mal, weil Weihnachten mit Weihnachten nichts zu tun hat:
Diese bescheuerte Konsum-Orgie.

Und dann.  Geschenke machen müssen,  nur weil die andern dir welche machen.
Sich den Kopf ausreissen "was könnte dem, der gefallen???"
Danke sagen müssen für irgendnen Quatsch, den du nicht brauchst.

Und den ganzen Kram vorbereiten. Tannenbaum kaufen. Kerzen montieren. Kabel ziehen. Karten schreiben.
Geld ausgeben noch und nöcher. Wasser- Strom- und Steuerrechnung kommen auch zu Weihnachten.

Und Süssigkeiten essen müssen, die nicht schmecken.
Und dann eventuell noch die arme Gans, die doch so lustig war, als sie lebte.
Jetzt rächt sie sich für den Mord: trocken, zäh und fett.
Und dann eine Woche fasten, um die angefressenen Kilos wieder wegzukriegen.
Und freundlich sein, wenn man Lust auf schlechte Laune hätte.

Und danach alles wieder abmontieren.
Den Tannenbaum, der soviel lieber draussen im Wald geblieben wäre, zum Sperrmüll schleppen.
Staubsauger holen, Nadelteppich vom andern Teppich trennen.

Und ein paar Tage später geht's wieder los - Jahreswechsel.
Dabei sieht der 1. Januar genauso aus wie der 2. Januar.

Andererseits:
leuchtende Kinderaugen, ein längst vergessnes Gedicht rausbuddeln.
Einen überfälligen Kuss geben.
Ein  Händedruck, wo nur böse Worte waren.
Ein nettes Wort, wo nur Schweigen war.